Wie weiter nach Bodensee/Rhein-Sombor?

Nach dem angekündigten Rücktritt von Arne Engeli als Präsident und Projektkoordinator per Ende 2013 befasste sich eine Arbeitsgruppe und nachher der Vorstand mit der Zukunft unserer Organisation. Man kam zu folgendem Ergebnis: Einige unserer bisherigen Projekte gehören in die Verantwortung der Gemeinde Sombor. Für ihre notleidenden Einwohner zu sorgen, ist oberstes Gebot einer Stadt (Suppenküche). Einen kulturellen Leuchtturm zu unterhalten, müsste ihre Ehrensache sein (Iuventus Cantat). Die Integration einer Minderheit mit schwierigem Status gehört ebenfalls zu ihren prioritären Aufgaben (Roma-Spielgruppe). Für das Internationale Jugendcamp an der Donau, unser grösstes Projekt, konnten die Koordinatoren des Camps 2012 mit dem Berliner Verein IVA (Interaktion, Vielfalt, Akzeptanz) einen neuen Träger finden, der schon für den Sommer 2013 eine Finanzierung durch EU-Gelder sichergestellt hat - dieses wichtige Projekt kann also weitergehen. In die Infrastruktur des Campgeländes wird «Gemeinden Gemeinsam» nochmals einen grösseren Betrag investieren. Andere Projekte können auf persönliche Weise weiterhin auch ohne Verein unterstützt werden.

In Erwägung gezogen wurde auch die Ablösung des Vereins «Gemeinden
Gemeinsam» durch eine eigentliche Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Sombor und der Gemeinde Romanshorn. Das erschien uns heute von beiden Seiten her unrealistisch.

Alles hat seine Zeit. Freundschaften bleiben.

Was auch bleiben wird, ist unsere Homepage www.sombor.ch, die sowohl aktuelle Berichte wie auch ein Archiv bietet und von Christoph Zweili seit 2009 betreut wird (Auszug aus der Dokumentation «Gemeinden Gemeinsam - 20 Jahre Bodensee/Rhein-Sombor, Seite 27).

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