Schweizer Hilfe für Sombors Dörfer

Dank grosszügiger Spenden von Einzelnen und der Kirchgemeinden Rorschach (evang. + kath.) und Kreuzlingen (evang.) konnten wir für die Suppenküche in Sombor rund 20 000 Franken überweisen, um damit Nahrungsmittel zu kaufen. Der Frauenarbeitskreis der evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach hat inzwischen aus dem Reingewinn des Missionsbasars ebenfalls 1000 Franken für die Suppenküche gesprochen. Damit - auch dank eines grösseren Engagements der Stadt, das von Gordana erkämpft worden ist - können ab Mitte Januar statt nur 250 neu 500 Menschen verpflegt werden. Gerade erst war zu hören, dass Serbien mit 11 Prozent die höchste Teuerungsrate Europas verzeichnet.

Dank ersten Spenden der Organisation Gemeinden Gemeinsam Bodensee-Rhein von 8000 Franken wurden Lebensmittel für humanitäre Pakete gekauft. Die Verteilung an die bedürftigsten Bewohner in den 15 Dörfern der Gemeinde Sombor wurde am 17.Dezember beendet.

Mit den Spendengeldern wurden folgende Lebensmittel eingekauft: Trockenbohnen, Teigwahren, Reis, Zucker, Salz, Milch und Hefe.

Dazu kam je ein Sack Mehl (gespendet von Roten Kreuz Vojvodina), sowie 3 Liter Öl (gespendet von der Stadt Sombor, nach einem Beschluss der Stadtverwaltung).

Die Liste der Empfänger wurde zusammen mit dem Zentrum
für Sozialarbeit und den Dorfgemeinden, die für die Verteilung zuständig waren, erstellt.

Mit diesen ersten Spendengeldern wurden insgesamt 500 Lebensmittelpakete zusammengestellt und an die bedürftigsten Dorfbewohner der Gemeinde Sombor verteilt, wie Gordana Savin, die Leiterin des Roten Kreuzes in Sombor, mitteilt.

Spendenaufruf in der Tageszeitung

 

Wie geht es mit der Suppenküche in Sombor?
Ein Hilferuf.

Gordana Savin, Leiterin des Roten Kreuzes in Sombor, wendet sich am 4.November mit einem Hilferuf an uns:

«1000 Einheimische wären auf die Hilfe der Suppenküche angewiesen. Im Moment können wir mit Hilfe der Stadtregierung nur täglich 250 Personen unterstützen. Das Essen wird seit 1.Oktober 2010 im städtischen Altenheim gekocht, die Verteilung geschieht im Roten Kreuz. Jeden Tag kommen mindestens 15 neue Leute, die nicht auf der Liste sind und suchen Hilfe. Jetzt ist noch schönes Wetter, aber in ein paar Tagen kommt der Winter mit Schnee.

Jedes Jahr hoffe ich, nächstes Jahr wird es besser sein, aber dieses Besser kommt sehr langsam oder überhaupt nicht. Ich rechne damit, dass jeden Tag mehr Leute zu uns ins Rote Kreuz kommen werden. Aber die Lokalregierung hat kein Geld, um wie im letzten Winter für 500 Personen zu kochen. Zwei staatliche Firmen stellen ein wenig Fleisch, Eier und Milch zur Verfügung.

Es ist schwer so arbeiten zu müssen: Jeden Tag muss ich Firma für Firma anrufen und Spenden suchen. Das wäre kein Problem, wenn es der Wirtschaft gut ginge, aber in Sombor ist es besonders schwierig mit der Wirtschaft. Das Geld, das wir bekommen, muss ich aufteilen für das Kochen im Altenheim, für Strom, Butangas, Benzin, Hygieneartikel und den Lohn für die Leute, welche arbeiten. Dazu muss ich noch Nahrungsmittel kaufen, weil wir vieles nicht gratis bekommen.

Es wird für viele ein harter Winter werden. Ich bin daher erneut an die Lokalregierung gelangt - mit dem dringenden Anliegen, dass das Budget für Januar bis April 2011 aufgestockt wird.»

Gemeinden Gemeinsam Bodensee-Rhein bittet dringend um Spenden:
PC 90-10118-2, Vermerk Suppenküche

 

Alles Wissenswerte rund um die Suppenküche

Aktuelle Bilder von der Suppenküche (5.November 2010)

Wie Gemeinden Gemeinsam bisher die Suppenküche mitfinanziert hat

Gordana Savin am 10.Februar 2010 zum Suppenküchen-Betrieb

Pakete für die Kinder von Suppenküche-Bezügern

Suppenküche ist auf Spenden angewiesen

Die Wiedereröffnung der Suppenküche erinnert an 1997

 

Weihnachtsmann im Kindergarten von Baćki Monoštor

Der Weihnachtsmann hat auch die Romakinder des offenen Kindergartens in Baćki Monoštor mit seinen Geschenken aufgeheitert. Das Rote Kreuz in Sombor hatte dabei Hilfe von der Organisation «Gemeinden Gemeinsam» aus der Schweiz und dem Rotem Kreuz in Serbien. Santa war dieses Jahr besonders grosszügig - er füllte die Pakete mit vielen Süssigkeiten und die Kindergartenlehrer bereiteten süsse Zweige vor.

Bildergalerie

 

Velotour 2011

Per Velo unterwegs im Dreiländereck Ungarn-Kroatien-Serbien - oder vom Balaton an die Drau und die Donau, vom 17. bis 26. Juni 2011.

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Rückblick auf die Gründungszeit von GGS

An der Mitgliederversammlung vom 19.Juni 2010 wurde die Auflösung der Dachorganisation Gemeinden Gemeinsam Schweiz per Ende Jahr beschlossen. Arne Engeli, langjähriges Vorstandsmitglied und Präsident des Regionalkomitees Bodensee-Rhein (das zusammen mit zwei weiteren Regionalkomitees weiterarbeitet), blickt auf die Gründungszeit von GGS zurück.

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Newsletter von Gemeinden Gemeinsam Bodensee-Rhein

Im neusten Newsletter des Regionalkomitees Bodensee-Rhein berichtet Präsident Arne Engeli vom 10. Internationalen Jugendcamp an der Donau, von der Konzerttournée vom Jugendchor Iuventus Cantat in der Ostschweiz, vom interkulturellen Austausch von Jugendlichen zwischen Sombor und Gornji Vakuf-Uskoplje/Bosnien und anderem mehr.

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Austausch von Jugendlichen aus Sombor mit Gornji Vakuf - Uskoplje /Bosnien

Im Juni 2010 war Jasminka vom Jugendzentrum Gornji Vakuf - Uskoplje mit sechs Jugendlichen für drei Tage in Sombor.

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Internationales Jugendchor-Treffen

Am kommenden Wochenende 15. bis 17.Oktober findet in Sombor ein Internationales Jugendchor-Festival statt. Laut Vesela Savin treten neben Iuventus Cantat auch Chöre aus Slowenien (Maribor), Montenegro (Kotor), Rumänien, Republika Srpska/Bosnien (Banja Luka) und aus Niš und Belgrad auf.

This Festival will become traditional and will be held every year). Our main celebration of the 140th anniversary of the Sombor Choral Society will be held on 17th December, on the day we celebrate as our patron saint.

 

Iuventus Cantat in der Schweiz

Vom 11. bis 18.9. war der Jugendchor Iuventus Cantat unter Leitung von Minta Aleksinački in der Schweiz zu Gast. Die Gäste aus der Vojvodina kamen mit ihrem Programm aus geistlichen und weltlichen Liedern gut an. Konzertorte waren Romanshorn (12.September), Herisau (14.), Rorschach (15.), Kreuzlingen (16.), Ermatingen (17.) und Zürich (18.)

 

Besuch von Christoph Zweili/Bernadette Lenzenweger
in Sombor vom 10. bis 17.September 2010

Rundgang in Sombor durch die Konjoviċ-Galerie, die fertig gestellte Hauptstrasse, die neue Galerie von Sava Stojkov in der Pädagogischen Fakultät uam.

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Rotes Kreuz

Das zweite Sommer-Klassenzimmer im Jugendcamp in Bački Monoštor war zum Schluss unseres Besuchs bereits fertig - es wird beim 11.Jugendcamp für «Cultural Exchange, Respect and Tolerance» 2011 gute Dienste tun.

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Besuch in «Otthon» in Stara Moravica

Žužana Stanko heisst die neue Leiterin vom Behindertenheim «Otthon» im ungarischen Dorf Stara Moravica. Die Wirtschaftsfachfrau hat nach ihrer Bestätigung durch das Innenministerium im März 2010 fast über Nacht die bisherige Direktorin Göngyi Budaj abgelöst, mit der uns eine lange Geschichte verbunden hat.

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Bački Monoštor

Zoran Miler zeigt zwei neue touristische Ideen in Bački Monoštor, beide inspiriert von der Baranja auf der kroatischen Seite der Donau. Bešenji Jelisaveta-Eržika hat mit ihrer «Mali Bodrog» eine private Etno Kuċa aufgebaut, ganz im Originalstil der Šokci. Künftig sollen Touristen in Bački Monoštor im neuen «Tourismusbüro» empfangen werden, im Aufbau ist ebenfalls einer Etno Kuċa, wo Gruppen auch Handwerkliches aus der Region gezeigt wird.

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Gorne Podunavlje

Ausflug mit Manda und Daniel Prising in den Wald bei Strbac, gegenüber des Jugendcamps - Teil des Naturschutzgebietes Gornje Podunavlje.

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«Ptice Sombora/Die Vögel Sombors»

Nach zwei Jahren Arbeit weihten Antun Zuljeviċ, der beste Beringer und Amateur-Ornithologe Serbiens, und Thomas Merö, Biologe mit Erfahrung in Tier- und Habitatökologie, am 16.September das Buch «Ptice Sombora/Die Vögel Sombors» im alten Stadthaus ein - finanziert zu mehr als der Hälfte aus der Schweiz. Propheten gelten wenig im eigenen Land: Die Drucklegung des zweisprachigen, auch für Laien verständlichen Buches (serbisch/englisch) wurde von der Stadt bis zuletzt finanziell nicht unterstützt.

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«Miramare» von Michaela Müller am «Fantoche»

Vom 7.bis 12.September findet in Baden das Fantoche-Animationsfilm-Festival statt. Michaela Müllers Film «Miramare» wurde im Internationalen und im Schweizerischen Wettbewerbsprogramm aufgenommen - eine Gelegenheit, den Film auf grosser Leinwand zu sehen.

Ausserdem wird am Donnerstag, 9.September, 13.3 Uhr, die Akademie der Bildenden Künste Zagreb vorgestellt, mit einer kleinen Präsentation von Michaela zur Entstehung von «Miramare».

Die Daten:

Internationaler Wettbewerb 1 (mit «Miramare»)
8.9., Mittwoch 18.30 Uhr
9.9., Donnerstag 15.30 Uhr
10.9., Freitag 20.45 Uhr
Kino Trafo

Schweizer Wettbewerb 2 (mit «Miramare»)
9.9., Donnerstag 20.45 Uhr
11.9., Samstag 20.45 Uhr
12.9., Sonntag 15.30 Uhr
Kino Trafo

Präsentation der Akademie der Bildenden Künste Zagreb
9.9., Donnerstag 13.30 Uhr
Kino Trafo

Terra Incognita
Kroatische Animation damals und heute

Michaela ist nicht an allen Vorführungen anwesend.

Mehr zu «Miramare» auf Sombor.ch

Website mit info zu «Miramare»
www.triboje.com

 

Iuventus Cantat in der Schweiz

Zum 9.Mal hat Gemeinden Gemeinsam Bodensee-Rhein den Jugendchor aus der Partnerstadt Sombor (Serbien) zu Konzerten in die Schweiz eingeladen. Konzertorte sind Romanshorn (12.9.), Herisau (14.), Rorschach (15.), Kreuzlingen (16.), Ermatingen (17.) und Zürich (18.) (Nähere Angaben im Anhang). Der Chor singt geistliche und weltliche Lieder aus Osteuropa. Er hat in früheren Jahren europaweit mehrere Preise erhalten.

Die rund 25 Sängerinnen und Sänger sind 15 bis 26 Jahre alt; die meisten besuchen das Gymnasium oder die Pädagogische Hochschule. Für die jungen Menschen aus Serbien ist die Reise in die Schweiz eine (wegen der früheren Visabeschränkungen) seltene Gelegenheit, aus der Enge ihres Landes herauszukommen, durch ihr Singen Anerkennung zu erhalten und sich mit anderen jungen Menschen auszutauschen. Die Konzertkollekten gehen an den Chor, um damit sein Überleben für ein weiteres Jahr zu sichern. Unterkunft gewähren Familien in Romanshorn.

Sombor ist eine multiethnische Stadt und Gemeinde in der Vojvodina, an der Donau gelegen, an der Grenze zu Kroatien und Ungarn. Beim Ausbruch des Krieges 1991 hatten Bürger in einer Deklaration 'Sombor als eine Stadt des Friedens und des gegenseitigen Respektes' erklärt. Seit 1993 pflegen wir einen regen Austausch mit dieser Stadt, vor allem mit Jugendlichen und mit dem Roten Kreuz.

 

Kindersommer abgesagt

Nach längerem Zögern und schweren Herzens hat Rolf Simmen vom Verein «Arte Pro Sombor» den Kindersommer im Heim «Mika Antic» in Sombor abgesagt. Es sei keine Gruppe zustandegekommen, «obwohl es im Frühling so viel versprechend aussah», teilt Rolf in einem Mail mit.

Seit 1993 findet im Kinderheim (früher Waisenhaus) ein Sommerprogramm statt. Eine Gruppe aus der Schweiz organisiert ein Programm: Basteln, Memory spielen, Schwimmen, Kochen, Beauty Salon, Fotografieren usw.

An der Unterstützung von Jelena, die als erstes ehemaliges Heimkind eine Hochschule besucht, wird festgehalten - Jelena hat gerade wieder ein Studienjahr abgeschlossen. Unser Regionalkomitee Bodensee-Rhein beteiligt sich ebenfalls an diesen Kosten.

 

 

Gordana ist für weitere vier Jahre gewählt

Für Gordana Savin, unsere Hauptansprechpartnerin beim Regionalkomitee Bodensee-Rhein von Gemeinden Gemeinsam, stand heute Donnerstag viel auf dem Spiel. Die vorgeschriebene Wiederwahl durch all die kleinen Rotkreuz-Institutionen schaffte sie allerdings klar und deutlich: Damit ist sie für weitere vier Jahre als Sekretärin (Geschäftsführerin) des Roten Kreuzes in Sombor gewählt. «Aless ist gut und alle Leute sind vielle schöne worte für mich gesagt. Es war schön zu hören», schreibt sie in einem knappen Mail.

Liebe Gordana, wir gratulieren herzlich und freuen uns, weiter mit Dir arbeiten zu können.

 

Dachorganisation löst sich Ende Jahr auf

An der Mitgliederversammlung vom 19.Juni 2010 wurde einstimmig beschlossen, die «Mutterorganisation» Gemeinden Gemeinsam Schweiz auf Ende Jahr aufzulösen - das gilt nicht für das Regionalkomitee Bodensee-Rhein. Von unserem Komitee waren Arne und Paul Engeli sowie als Vizepräsident von GGS Hansjörg Wahrenberger anwesend. Von den ehemals 15 Regionalkomitees sind nur noch drei aktiv: Montagnes Neuchâtelois (Partnergemeinde Plav in Montenegro), Aargauer Freiamt (Tetovo in Mazedonien) und Bodensee-Rhein (Sombor). Diese können auch ohne gemeinsames Dach weiter existieren.

 

Computer für Baćki Monoštor

Für das 10.Jugendcamp «for cultural exchange, respect and tolerance» im Jugendcamp in Baćki Monoštor von Mitte Juli stehen ab sofort 10 Computer-Arbeitsplätze im neuen Computerhaus zur Verfügung. Damit sind die erwarteten 80 Jugendlichen aus allen Republiken des ehemaligen Jugoslawien, Ungarn, Rumänien und der Schweiz quasi an die Welt angeschlossen.

20 Computer-Arbeitsplätze in Sombor
20 weitere Computer-Arbeitsplätze stehen dem Roten Kreuz in Sombor zur Verfügung. Die 30 Computer mit Zubehör - Geräte, die das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) austauscht - wurden unserem Regionalkomitee von der Firma Swiss Remarketing in Dottikon zur Verfügung gestellt. Die Firma Witzig in Weinfelden steuerte darüber hinaus zwei Kopierer bei.

BIT-Systemspezialist Stefan Zweili hat in der Woche vom 14. bis zum 19. Juni zwei Netzwerke in Baćki Monoštor und Sombor eingerichtet.

Von Rotariern unterstützt
Das Regionalkomitee Bodensee-Rhein hätte das Projekt allein nicht finanzieren können: Die Rotary Stiftung Oberthurgau hat es zusätzlich mit 4000 SFr. unterstützt. Vor Ort war uns Veljko Suzić vom Rotarier Club Sombor eine grosse Hilfe. Dank der Unterstützung weiterer Donatoren sind nicht nur Unterhalt und Support der Computer künftig gesichert: Es kann darüber hinaus auch noch ein zweites «Sommer-Schulhaus» im Jugendcamp gebaut werden.

Ein Stolperstein bleibt allerdings: Während die Computer bereits endverzollt sind, gibt es bei den mitgelieferten Kopierern noch zolltechnische Schwierigkeiten. Der serbische Staat verlangt den Nachweis von sogenannten EMC-Tests, die die elektromagnetische Verträglichkeit belegen, selbst für die von uns gelieferten gebrauchten Geräte. Die Suche nach den richtigen Papieren führt mittlerweile zu Recherchen bis nach Japan. (cz)

Später mehr dazu unter «News»

 

Bilder am Rande des Computerprojekts

Stefan Zweili hat Bilder gemacht, die am Rande des Computerprojekts vom 14. bis zum 19. Juni 2010 entstanden sind.

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GV-Bericht im Tagblatt vom 29.Mai 2010

Das Gemeinden Gemeinsam-Regionalkomitee Bodensee-Rhein legte an der Jahresversammlung vom 25.Mai, 18.45 Uhr, in der Kantonsschule Romanshorn Rechenschaft ab über die Partnerschaft mit Sombor im vergangenen Jahr.

 

Gemeinden Gemeinsam mit «Miramare»

Das Gemeinden Gemeinsam-Regionalkomitee Bodensee-Rhein legt an der Jahresversammlung vom 25.Mai, 18.45 Uhr, in der Kantonsschule Romanshorn Rechenschaft ab über die Partnerschaft mit Sombor im vergangenen Jahr.

Im Anschluss, um 20 Uhr, zeigt Michaela Müller vom Regionalkomitee-Vorstand ihre Diplomarbeit «Miramare». Müller hat die letzten vier Jahre in Zagreb Animationsfilm studiert - am Kurzfilm Miramare hat die 37Jährige zwei Jahre lang gearbeitet. Der am Filmfestival in Zagreb preisgekrönte Film, der fast ohne Worte auskommt, dauert acht Minuten, die dafür benötigten 5000 Bilder wurden alle einzeln auf Glasplatte gemalt. Entstanden ist ein atmosphärisches Werk über eine Schweizer Familie, welche sich in den Campingferien plötzlich mit globalen Problemen wie Migration, Fremdenfeindlichkeit und Klimawandel konfrontiert sieht. Den Ton hat die in Rorschacherberg lebende Künstlerin zusammen mit dem aus dem Rheintal stammenden und nun in New York stammenden Musikkünstler Fa Ventilato hergestellt.

Michaela Müller, von 2001 bis 2009 Koordinatorin des Internationalen Sommercamps in Sombor, berichtet über den Ansatz, während neun Jahren junge Erwachsene unter dem Titel «Kultureller Austausch, Respekt und Toleranz» zusammenzuführen. (red.)

 

5000 Bilder für acht Minuten

Mit «Miramare» gewinnt die in Reute und Zagreb lebende Michaela Müller am Festival des kroatischen Animationsfilmes - die Töne lieferte der Rheintaler Künstler Fa Ventilato, der heute in New York lebt.

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Jelena hat das erste Semester bestanden

Seit einem Jahr übernimmt der Verein «Arte Pro Sombor», der jedes Jahr den Kindersommer im Kinderheim «Mika Antić» in Sombor organisiert, zusammen mit dem Regionalkomitee Bodensee-Rhein die Studiengebühren von Jelena, die als erstes ehemaliges Heimkind eine Hochschule besuchen kann. Per Mail informiert sie am 16.Februar, dass sie das erste Semester «sehr erfolgreich» beendet hat und «in einer Woche» mit dem neuem Semester beginnt.

 

Gordana Savin in der Schweiz

Gordana Savin, die Leiterin des Roten Kreuzes Sombor, ist vom 3. bis 9. April in der Schweiz − zu Gast bei Vreni und Bruno Dörig in St.Gallen. 

 

Nahrungspakete für 15 Aussendörfer

Das Rote Kreuz Sombor hat mit der Verteilung von 500 Nahrungspaketen in den 15 Dörfern in der Gemeinde Sombor begonnen. Sie werden an Sozialbedürftige abgegeben - quasi als Ausgleich, weil im Rahmen der Suppenküchen-Aktion für 500 Bedürftige in der Stadt gekocht wird und in den Dörfern bisher nicht geholfen wurde. Vor allem alte Leute, Familien mit Kindern, wo die Eltern keine Arbeit haben und Invalide haben es sehr schwer.

Das Regionalkomitee Bodensee-Rhein unterstützt die Aktion.

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Pakete für die Kinder der Suppenküche-Bezüger

Der neue Stadtpräsident von Sombor, Nemanja Delić, und die Stadträte haben am 6.Januar im Namen der Stadtregierung für 133 Kinder der Suppenküche-Bezüger Neujahrspackete organisiert und verteilt.

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GV Gemeinden Gemeinsam-Regionalkomitee Bodensee-Rhein

Der Vorstand hat die Jahresversammlung auf Dienstag, 25.Mai 2010, 18.45 Uhr, in der Kantonsschule Romanshorn angesetzt. Im Anschluss findet ein öffentlicher Anlass statt.

Unterlagen für die Jahresversammlung

 

GV Gemeinden Gemeinsam

Die GV von Gemeinden Gemeinsam Schweiz findet am Samstag, 19. Juni, ca. 09.30 Uhr im Müllerhaus in Lenzburg statt. Zwei weitere Regionalkomitees haben per Ende 2009 ihre Aktivitäten aufgegeben. Damit verbleiben noch Bodensee-Rhein, Freiamt und Montagnes-Neuchâteloises.

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