Suppenküche in Sombor -
die Sammlung geht weiter

Unser Entscheid, die Suppenküche des Roten Kreuzes in Sombor erneut zu unterstützen, war richtig. «Bereits am dritten Tag war die Limite von 500 unterstützten Personen erreicht», berichtet die Leiterin, Gordana Savin. «Die Warteliste mit derzeit 40 aufgeführten Bedürftigen wird täglich länger.»

Dank der Sammlung in der Schweiz kann das Regionalkomitee Bodensee-Rhein noch vor dem Jahresende 3000 Franken an das Rote Kreuz überweisen: Wir freuen uns, wenn dadurch einige Bedürftige von der Warteliste Bezüger werden können.

Je nach Eingang weiterer Spenden werden wir später, im Februar, nochmals einen Beitrag überweisen können. 

400 Bezüger hat das Sozialamt der Stadt Sombor ausgewählt, 100 das Rote Kreuz (Invalide, Arbeitslose mit Kindern). Wenn ein Einzelner eine Rente über 200 Euro hat, ist er nicht mehr zum Bezug berechtigt. Jeder Bezugsberechtigte hat eine Karte, die täglich abgestempelt wird. Gekocht wird ein Eintopf mit Teigwaren, Kartoffeln, Kabis, 100 Gramm Fleisch, ein halber Liter pro Person - dazu gibt es ein halbes Pfund Brot.

Jeweils am Freitag gibt es fürs Wochenende einen Liter Milch, Konserven und ein Pfund Brot pro Person dazu, damit niemand übers Wochenende ohne Essen sein muss. «Das gibt es sonst in ganz Serbien nicht», sagt Gordana. Mit dem Bäcker, der täglich 250 Pfundbrote liefert, wurde ein Spezialpreis ausgehandelt. Eine Mahlzeit kostet das Rote Kreuz gut ein Euro. Die Stadt zahlt für die Suppenküche vom 1.November 2009 bis 30.April 2010 einen Gesamtbetrag von 12 540 Euro monatlich. Die serbische Regierung liefert einen Teil der Lebensmittel.

Die Regeln sind klar: Wer drei Tage unentschuldigt nicht erscheint, wird von der Liste gestrichen. Gordana Savin geht auch einer Familie mit acht Kindern nach, die plötzlich nicht mehr erschienen ist. Sind die Kinder krank?

Besonders froh ist die ganze Equipe über die von uns gespendete Rüstmaschine. Diese vollbringt die tägliche Arbeit in ungefähr einer Stunde zur vollsten Zufriedenheit (Kartoffeln, Rüebli, Zwiebeln etc). Gordana sagte wörtlich: «Wir könnten dies mit unserem Personal nicht bewerkstelligen und auch die Kosten würden aus dem Ruder laufen!»

Die Medien nehmen regen Anteil an der Aktion und berichten ausführlich über die Suppenküche und die Arbeit des Roten Kreuzes - und auch über die «Schweizer Rüstmaschine».

Rotkreuz-Mitarbeiterin Vedrana in der Suppenküche.
Blick in die Suppenküche in Sombor: Das Zubereiten des Eintops.
Blick in die Suppenküche in Sombor: Die Zubereitung durch das Rote Kreuz.
Blick in die Suppenküche in Sombor: Die Ausgabe des Eintopfs.
Die vom Regionalkomitee Bodensee-Rhein  gespendete Kartoffelschäl-Maschine tut gute Dienste in der Suppenküche.
Die Suppenküche in Sombor: Die Bedürftigen stehen Schlange.
Die masina za krompir, die Kartoffelrüstmaschine.
Blick in die Suppenküche in Sombor, wo das Rote Kreuz den Bedürftigen hilft.

 

 

Spendenaufruf November 2009 für Suppenküche und Jugendcamp

Das Regionalkomitee Bodensee-Rhein sammelt für die Wiederaufnahme der Suppenküche und das 10.Internationale Jugendcamp in Bački Monoštor 2010.

 

Suppenküche wieder in Betrieb

Gordana Savin, Leiterin des Roten Kreuzes in Sombor, nimmt die Suppenküche in Sombor schweren Herzens wieder in Betrieb, weil die Not der einheimischen Bevölkerung besonders während der Wintermonate gross ist. 500 Personen erhalten so täglich eine einfache, warme Mahlzeit. Gekocht wird in Bački Monoštor.

Gordana Savins grösstes Problem ist nun das Rüsten der Kartoffeln, Zwiebeln, Rüebli usw. für die 500 Personen/Tag. Der reduzierte Personalbestand des Roten Kreuzes schafft dies nicht von Hand.

Der Vorstand des Gemeinden Gemeinsam-Regionalkomitees Bodensee-Rhein beschliesst an der Sitzung vom 11.Oktober, die Anschaffung einer neuen Gemüserüstmaschine durch das Rote Kreuz Sombor zu finanzieren (Fr. 2700). Ruedi Rinderknecht wickelt das Geschäft ab. Die Maschine soll dann auch dem Sommercamp zur Verfügung stehen. Gordana Savin reagiert gerührt: «Thank you decided to help us this time. This really means a lot to us because without it would not be able to prepare food. For the blackberry device, a container for separating large waste and installation, we need Euro 1750.»

 

Feuerwehrleiter ist 17 Monate in Gebrauch

Die vom Rotary Club Oberthurgau nach Sombor gelieferte Feuerwehrleiter ist jetzt 17 Monate in Gebrauch. Veljko Suzić, Past Präsident des Rotary Club Sombor als Partner vor Ort rapportiert den Einsatz der im August 2008 gelieferten Leiter. Aufgeführt sind das Training jeden Donnerstag, die Schulung von Kindern während des Besuchs der Feuerwehr, ein Ernstfalleinsatz im Dezember 2008 in einem Getreidesilo in der Nähe von Bukovac (5 Kilometer entfernt, die Hilfe bei der Dach- und Fassadenreparatur beim Spital in Sombor im Juni/Juli 2009 und ein zweiter Ernstfalleinsatz bei einem Getreidesilo in Kljajicevo (13 Kilometer von Sombor entfernt).

Das ausführliche Protokoll (in englisch) und die Fotodokumentation zur Feuerwehrleiter

 

Rundbrief zu Weihnachten - von Arne Engeli

Letzten Freitag konnten Michaela Müller und ich vor der SP-Flohmarktgruppe Romanshorn unsere Projekte vorstellen. Nun erhalte ich den tollen Bescheid, dass wir aus dem Verkaufserlös 2009 Fr. 2500 für die Suppenküche und Fr. 500 für das Sommercamp 2010 bekommen. Gordana wird sich freuen, können dadurch wohl einige von den 120 Bedürftigen auf der Warteliste neben den 500 bereits
Aufgenommenen auch noch Zugang zur Suppenküche bekommen. Es gibt täglich ein Eintopfgericht mit 100 Gramm Fleisch und mit Brot, zubereitet im Donaucamp, am Wochenende zusätzlich 1 Liter Milch pro Person und Konserven.

Für das Internationale Sommercamp 2010 haben wir jetzt vom Ostprojekt der Schweiz. Jugendverbände die Zusage erhalten, dass uns wieder auf unser Gesuch hin Fr. 10'000 zugesprochen worden sind. Hingegen gab es eine Absage von der entsprechenden Organisation der EU - es gibt kein Geld, wenn auch SchweizerInnen im Camp dabei sind.

Michaela gratulieren wir zu ihrem Master (Filmanimation und Neue Medien) - ihr Meisterstück, einen Trickfilm, können wir an unserer Jahresversammlung begutachten.

Von Manda Prišing habe ich den Bericht bekommen über den Gegenbesuch von Jugendlichen aus dem muslimischen Gornji Vakuf/Bosnien. Mein Interview mit ihr ist im Rundbrief von GGS erschienen (und auch nachzulesen unter www.sombor.ch), etwas ausführlicher jetzt auch in der Zeitschrift Neue Wege vom Dezember09.

Einen weiteren Bericht hat uns Karin Flury zugestellt über den Weiterbildungskurs von KatechetInnen in der Vojvodina, den sie im Oktober zusammen mit Josip Pekanović und Rozmarie Mik vom katholischen Pfarramt in Sombor gestaltet hat. Auch der Kindersommer hat wieder stattgefunden.

In Sombor ist mitten in der Amtsdauer der Stadtpräsident ausgewechselt worden, weil ihn die Demokratische Partei fallen gelassen hat (das hat sie ja schon mit Jovan Slavković getan). Das Vertrauen in die Politik ist damit noch mehr geschwunden. Eine gute Nachricht ist aber, dass die Visapflicht für die Bewohner Serbiens aufgehoben worden ist (ebenfalls auf der Homepage zu finden).

Paul Engeli ist daran, abzuklären, ob und wann Iuventus Cantat 2010 zur 9.Konzertreise in die Schweiz kommen wird. Darüber und über weitere Projekte mehr am 27. Januar 2010.

Nächste Vorstandssitzung von Gemeinden Gemeinsam Bodensee-Rhein am Mittwoch, 27.Januar 2010 um 19 Uhr in Romanshorn - Ort und Traktandenliste werden noch bekannt gegeben. Wir werden bereits die Jahresrechnung und den Jahresbericht 2009 präsentiert bekommen, über die Projekte 2010 reden und den Termin für die Jahresversammlung festlegen.

 

Ohne Visa in die Schweiz

Ersmals seit 18 Jahren können Serben, Mazedonier und Montenegriner ohne Visa in die EU und auch in die Schweiz reisen. Die Abschaffung der Visumspflicht, die am Samstag in Kraft trat, haben die EU-Aussenminister Ende November beschlossen.

In allen drei Ländern wurde der «Fall der Schengener Visamauer» mit Pop-Konzerten und Feuerwerk gefeiert. Auch die Schweiz gehört zum Schengenraum. (sda)

 

Interkultureller Austausch

Gemeinden Gemeinsam Schweiz hat die Reisekosten für einen interkulturellen Austausch von Jugendlichen aus Gornji Vakuf-Uskoplje (Bosnien)vom 23.bis 25.Oktober 2009 finanziert. Die Gäste sollten auf beste Weise die Stadt Sombor (Hauptstrasse, Rathaus, Park), die Kultur (Theater, Museum), die Freizeitmöglichkeiten in einem Dorf und an der Donau kennen lernen. Ausser den gastgebenden Jugendlichen nahmen am ganzen Programm mehr als 10 Jugendliche aus den früheren Triaden (Camps im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen) teil.

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Sehenswürdigkeiten nun auch im Bild

Das Nationaltheater, das Stadtmuseum, der Grassalkovich Palast, die Stadt- und die Kinderbibliothek, das Lehrerseminar, das Schulheim, die Milan-Konjović-Galerie, das Stadthaus, der Kronić-Palast, der serbische Lesesaal, die Kirche des hl. Stefan, die Katholische Kirche der heiligen Dreifaltigkeit, das Karmelitenkloster, die evangelische Kirche und die Orthodoxe Kirche des heiligen Georgius sowie das Orthodoxe Kloster des hl. Stefan und das Rathaus und das Stadtgymnasium: Ab sofort sind die Sehenswürdigkeiten Sombors auch im Bild zu sehen.

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Gespräch von Arne Engeli mit Manda Prising, Friedensaktivistin in Sombor/Serbien

Manda Prising, im April 1993 bin ich dir zum ersten Mal begegnet - ich hatte von unserem gemeinsamen Freund Herbert Fröhlich aus Heidelberg gehört, dass es in eurer Stadt Sombor eine Friedensgruppe gibt. In Bosnien wütete noch immer ein grausamer Krieg. Wir von Gemeinden Gemeinsam Bodensee-Rhein kamen mit der Absicht nach Sombor, mit Menschen dieser Grenzstadt in der Vojvodina eine Partnerschaft einzugehen, um damit das multikulturelle Leben zu stärken und ethnische Spannungen zwischen Serben, Kroaten und Ungarn zu mindern. Wir hatten von der Deklaration eurer Bürger gehört, die darin gelobten, Sombor sei und bleibe eine Stadt des Friedens und des gegenseitigen Respektes. Wie kam es zur Gründung der Somborer Friedensgruppe?

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Regionalkomitee-Treffen am 11.Oktober 2009

Protokoll des Treffens mit Berichten aus Sombor
am Sonntag, 11. Oktober 14.40 Uhr bei Paul Engeli in Romanshorn

Anwesende Vorstandsmitglieder: Arne Engeli (Vorsitz), Paul Engeli, Hans Hagios, Michaela Müller, Ruedi Rinderknecht, Hansjörg Wahrenberger

Anwesende Gäste: Ivana Martinović (Jugendcamp), Rolf Simmen (Kindersommer), Friedhilde Munzinger, Gretel Seebass

Entschuldigungen: Rita Keel (Vorstand), Stöff Zweili (Vorstand), Sarah Fleischer (Jugendcamp),
Margrith Bigler-Eggenberger, Vreni Dörig, Markus Kramer, Claudia Stutz, Magdalena Wüest

Begrüssung
Arne eröffnet das Treffen. Eingeladen waren der Vorstand und weitere besonders engagierte Mitglieder.

Kindersommer 2009
Rolf Simmen, der diesmal selber nicht dabei sein konnte, informiert (Bericht als Anhang). Die Abrechnung geht an Hans Hagios. Auf Empfehlung von Rolf hat unsere Regionalgruppe Jelena Jerković zum zweiten Mal die Studiengebühren bezahlt (Fr. 500 Kindersommer, Fr. 500 GG), nachdem sie ihr erstes Ausbildungsjahr erfolgreich absolviert hat.

Internationales Jugendcamp 2009
Michaela Müller informiert (Bericht unter www.sombor.ch > aktuell). Sie freut sich, dass mit der anwesenden Ivana Martinović und der leider erkrankten Sarah Fleischer ein neues Führungsteam das Inter-nationale Jugendcamp weiterführt (Porträts unter www.sombor.ch > aktuell). Ein Gesuch um EU-Gelder für 2010 ist eingereicht worden. Die Abrechnung 09 wurde Hans Hagios übergeben.

Veloreise 2009
Hansjörg Wahrenberger berichtet über die eindrückliche, gut verlaufene Velotour mit 12 Teilnehmenden.

Besuch in Sombor Herbst 2009
Ruedi Rinderknecht berichtet über den Besuch mit seiner Frau Annelies und Stöff Zweili in Sombor. Buch-Projekt «Ptice Sombora» (Vögel von Sombor): An einem Tag waren sie bei der Feldarbeit von Thomas Mérö dabei. Eine gute Sache, unsere Unterstützung des Projekts mit Fr.1500 lohnt sich.

Computer für das Camp: Stefan Zweili hat ein Gesuch beim Bund aufgegleist (für ausrangierte PCs).

Suppenküche: Wegen der misslichen Wirtschaftslage/Arbeitslosigkeit will das Rote Kreuz die Suppenküche wieder aktivieren (s. auch www.sombor.ch > aktuell). Gordana Savin möchte eine Gemüserüstmaschine anschaffen. Statt hier eine Occasion zu suchen, beantragt Ruedi, Fr.2700 für den Ankauf eines neuen Geräts am Ort zu sprechen. Er will auch Sponsorengelder auftreiben, eine Gottesdienst-Kollekte (evang. Romanshorn-Salmsach) durchführen und regt an, den Novemberspendenaufruf neben dem Jugendcamp auch allenfalls der Suppenküche zu widmen.

Zwischenrechnung/Liquidität
Hans Hagios zeigt auf, dass neben den gebundenen Mitteln/Rückstellungen nur Fr. 2286 frei verfügbar sind. Er hält es aber für vertretbar, dass gebundene Mittel vorübergehend für die Anschaffung der Rüstmaschine genutzt werden, wenn das Geld über Spenden/Sponsoren wieder zurückkommt.

Beschluss
Die Vorstandsmitglieder beschliessen, die Anschaffung der Gemüserüstmaschine durch das Rote Kreuz Sombor zu finanzieren (Fr. 2700). Ruedi Rinderknecht wickelt das Geschäft ab. Die Maschine soll dann auch dem Sommercamp zur Verfügung stehen.

Seminar für Katechetinnen und Katecheten in Sombor
Arne informiert. Der Bericht von Karin Flury liegt vor. Pia Zweili zieht sich aus dem Projekt zurück.

Besuch von Jugendlichen aus Sombor in Gornji Vakuf (Bosnien)
Arne informiert. Bericht von Manda Prising liegt vor.

Paul Engeli, 13. Oktober 2009

 

Warum Sombor? - Die Erfahrungen der ersten Delegationsreise

Philippe Dätwyler von SF DRS moderiert 1993 die TV-Sendung «Fragmente» aus der Aula der Kantonsschule Romanshorn. Die Delegation unter Leitung von Politologe Arne Engeli besucht das Soros-Kindercamp am Palicsee in Subotica, das Anti-Kriegszentrum in Novi Sad und die heutige Partnerstadt Sombor.

Dauer: 18.15 (lange Ladezeit)

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Ruth Merö, eine Zürcherin in Serbien

Remigius Bütler, Inlandredaktor beim Schweizer Radio DRS, begleitet uns zum Tourismus-Seminar 2006 in Sombor. Im Regionaljournal Zürich-Schaffhausen wird nach der Rückkehr der Hintergrundbeitrag über "Ruth Merö, eine Zürcherin in Serbien" ausgestrahlt.

Dauer: 4.40 Minuten

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Video zum Kongress in Ohrid 2002

Der erste Kongress von Gemeinden Gemeinsam Schweiz (GGS) 1997 in Murten wurde in anderer Form 2002 (25. bis 28 April) in der mazedonischen Stadt Ohrid wiederholt. Eine Schweizer Delegation trifft sich mit Gemeindevertretern aus allen Balkanländern an einem Kongress unter dem Motto «Die Partizipation des Gemeindemitglieds als Grundstein der Demokratie».

Am Kongress war auch eine Delegation vom Regionalkomitee Bodensee-Rhein und aus der Partnerstadt Sombor dabei.

Zum Video

 

 

Ausstellung in Romanshorn für das Jugendcamp 1996

Eine Delegation aus Sombor kam zur Eröffnung der Benefizausstellung mit Bildern von 47 Somborer Künstlern in der Kantonsschule Romanshorn zugunsten des Jugendcamps.

Film:      SF DRS/Simone Meier/
             Sendung Mitenand vom 7.1.1996
Dauer:  4 Minuten

Zum Video

 

 

Michaela
Müller

Dreierteam leitete Jugendcamp

Das 9. Camp für kulturellen Austausch, Respekt und Toleranz in Bački Monoštor vom 20. bis 30. Juli 2009 leitete Michaela Müller aus Reute (Bild) zusammen mit Ivana Martinović und Sarah Fleischer. Ein Highlight im Camp war der Sexual education-Workshop. Er wurde zum zweiten Mal durchgeführt - erstmals für alle Jugendlichen obligatorisch - und zusammen mit dem Savetovaliste za Mlade (Mima und Irena) und von Schweizerseite mit Nuria Soler (Condomeria: Sie geht auch jedes Jahr ins Zürcher -Oberstufenlager nach Fiesch mit dieser Thematik). Es war spürbar ein wichtiges Thema - Schwerpunkt war die Wichtigkeit des Gebrauchs von Kondomen und deren
richtige Handhabung.

Toll und neu war der Landart-Workshop: In der nahen Umgebung mit der Natur Skulpturen kreieren und sie dann wieder der Vergänglichkeit überlassen. Dies führte dann direkt in eine Afternoon-Aktion, wo Abfall gesammelt, als Skulptur aufgehäuft, photographiert und weggeschafft wurde.

Ivana
Martinović
Alvaro Schoeck konnte diesmal nicht dabei sein, weil er in Bayreuth den Fliegenden Holländer für Kinder inszenierte. Zusammen mit Michaela wirkte er von Anfang an in der Campleitung mit. Ivana Martinović und Sarah Fleischer sollen ab 2010 diese Arbeit weiterführen.

 

 

 

Ivana, ursprünglich aus Herzegowina, arbeitet als Schauspielerin und studiert zusätzlich deutsche und französische Sprache und Literatur. Sie war bereits dreimal im Jugendcamp in Bački Monoštor, wo sie in den Jahren zuvor den Theater-Workshop leitete.

Sarah
Fleischer
Auch Sarah war im Sommercamp zum drittenmal dabei, aber zum erstenmal in leitender Funktion. In den vergangenen beiden Jahren hat sie die Theater- und Wallpaper-Workshops geleitet. Sarah studiert Sozialarbeiterin am Berufskollegium Kempen.

Bilderstrecke aus dem Jugendcamp 2009

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Das Jugendcamp nimmt an der grossen Tour der Freiwilligenarbeit teil, die das Rote Kreuz organisiert hat.

http://www.iscserbia.org/news/press_releases/article/pr_big_volunteer_tour.php
 

 

GV GGS und Konferenz der Regionalkomitees am 4.Juli 2009

Kurzprotokoll
Leitung: Geri Pfister/Hansjörg Wahrenberger
Anwesend für Regionalkomitee Bodensee-Rhein: Yvette Fischer, Christoph Zweili

Mit dem Ende des Regionalkomitees Zürcher Unterland/Horgen per Ende Jahr bleiben noch drei Regionalkomitees aktiv: Bodensee-Rhein, Freiamt, Neuchâtel.

Aus den Regionalkomitees
- Neuchâtel (Plav, Montenegro)
o Im Oktober ist das Seminar geplant
o Zwei Sportlehrer waren zu Besuch in der Schweiz (Teilnahme am Sportunterricht)


- Horgen (Pluzjne, Montenegro)
o Die Auflösung wurde 2008 beschlossen
o Die Initianten der ersten Stunde sind alt geworden
o Pluzjne wird kleiner, seit die Flüchtlinge weg sind


- Freiamt (Tetovo, Mazedonien)
o Vor Ort wurde eine eigene Organisation Gemeinden Gemeinsam gegründet


- Biel/Seeland (Krusevo, Mazedonien)
o Ursula Weiss berichtet
- Das Komitee hat beim Projekt mit den vier Frauenvereinen lange auf den Deza-Bescheid gewartet, das dann die Unterstützung für ein Jahr zugesagt hat. Das ist aber zuwenig.
- Computer-Spezialist Heinz Spiess ist immer noch aktiv
- Es wird ein Feuerwehrauto für kleine Strassen gesucht

Resumée zweite Veloreise von Hansjörg Wahrenberger vom 12. bis 21. Juni 2009
- Diesmal wurde in Ungarn begonnen (die Velos wurden ab Bilje überführt)
- Die Gruppe war mit ein bis drei Fahrzeugen unterwegs und bis zu drei Begleitpersonen unterwegs
- Die Route: Mohacs, Weinbaugebiet, Backi Monostor, Sombor, Backi Monostor, Bezdan, Panonski Put Mira, Zlatna Greda, Bilje, Vukovar, Bilje, Novi Sad, Bilje, Osijek
- Die nächste Reise ist 2011 geplant

Medienecho
- Zeitungsartikel in der Somborer Wochenzeitung «Somborske Novine»
- Das serbische Fernsehen berichtet über Backi Monostor (die zweite
Dame von links ist Stenka, welche die Gruppe nach Sombor geführt hat)
http://www.youtube.com/watch?v=3t-1-wGQb98

Referat Hans Oswald
- Unterstützt Gemeinde Struga in Mazedonien
- Hat für Seco/Deza gearbeitet, auch für Banken
- War Vorsteher Finanzen im Kanton Zug
- Ist im Vorstand Mission 21
- Ist von der Gemeinde Struga inzwischen als Coach eingestellt
o Wichtige Fragen:
- Wie Projekt aufgleisen?
- Wie Eigenverantwortung sicherstellen?
- Stadtregierung als Projektpartner ist nicht ideal (zu stark parteipolitisch beeinflusst)
- Die Idee:
• Gemeindeverwaltungen ausbilden (zweimal eine Woche in Mazedonien, eine Woche in der Schweiz)
• Im September ist die nächste Reise nach Struga geplant
• Sucht breitere Abstützung (GGS, Deza, Serviceklubs)

cz_16_07_09

 

Somborske Novine

Zeitungsartikel über die Veloreise in der Somborer Wochenzeitung «Somborske Novine»

 

Rundbrief Juni 2009

Der Rundbrief von Gemeinden Gemeinsam Schweiz vom Juni 2009 geht vor allem auf den Tod von GGS-Präsident Andreas Kohlschütter ein.

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IKRK-Präsident Kellenberger ist Ehrenbürger von Heiden

Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), ist das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Heiden verliehen worden. Er wurde 1944 in Heiden geboren - im gleichen Dorf, in dem IKRK-Gründer Henry Dunant gestorben war. Die Affinität der Ausserrhoder Gemeinde Heiden zum Internationalen Roten Kreuz ist gross. IKRK-Gründer und Friedensnobel-Preisträger Henry Dunant verbrachte seine letzten Lebensjahre in Heiden; davon zeugt im Biedermeierdorf über dem Bodensee heute ein Dunant-Museum.

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Goldmedaillen bei Jugend-Rotkreuz-Wettbewerb

Die Jugend des Roten Kreuzes hat bei einem nationalen Wettbewerb in allen Kategorien die Goldmedallie gemacht. Gordana Savin, Leiterin des Roten Kreuzes in Sombor, wörtlich: «Wir haben alles Gold mitgenommen, dass es gegeben hat.»

Herzliche Gratulation allen Beteiligten. Wir sind stolz auf euch und freuen uns mit euch!

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Andreas Kohlschütter ist tot

Andreas Kohlschütter, Präsident von Gemeinden Gemeinsam Schweiz, ist nach kurzer schwerer Krankheit 74-jährig am 12. Mai im Spital in Locarno gestorben.

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Auflösung des Regionalkomitees Gemeinden Gemeinsam
Appenzell Ausserrhoden

Am 22.April 2009 beschloss das Regionalkomitee Appenzell Ausserrhoden von Gemeinden Gemeinsam nach 15 Jahren die Auflösung per Ende 2009. Seit der Gründung von GG AR haben sich die Lebensumstände in Zupanja sehr verändert. Die Mitglieder sind eingeladen, dem Regionalkomitee Bodensee-Rhein beizutreten, um unsere Projekte zu unterstützen - sie werden persönlich angeschrieben und können sich über die Homepage «sombor.ch» informieren.

Das Vereinsvermögen wurde an der GV auf mehrere Projekte aufgeteilt. Unsere Regionalkomitee Bodensee-Rhein erhält gemäss einstimmigem Beschluss SFr. 10 000 für das Jugendcamp vom 20. bis 30.Juli 2009 auf dem Gelände des Roten Kreuzes in Bački Monoštor in der Gemeinde Sombor - vielen Dank!

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Manda Prišing zu Besuch in Romanshorn

Nach der Jahresversammlung des «Gemeinden Gemeinsam»-Regionalkomitees Bodensee-Rhein vom Mittwoch, 29.April, 18.45 Uhr, gab Manda Prising, Koordinatorin der Partnerorganisation «Ravangrad», in einer öffentlichen Anschlussveranstaltung um 20 Uhr in der Aula der Kantonsschule Einblick in ihre Arbeit und Projekte.

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