Ruth Merö, eine Zürcherin in Serbien

Remigius Bütler, Inlandredaktor beim Schweizer Radio DRS, begleitet das Regionalkomitee Bodensee/Rhein von Gemeinden Gemeinsam zum Tourismus-Seminar 2006 in Sombor. Im Regionaljournal Zürich-Schaffhausen wird nach der Rückkehr der Hintergrundbeitrag über «Ruth Merö, eine Zürcherin in Serbien» ausgestrahlt.

Dauer: 4.40 Minuten

 

Ruth Merö, eine Zürcherin in Sombor

 

Ruth Merö berichtet über das Leben in der muktikulturellen Stadt, über ihre Heimat - die Schweiz -, wo sich die Seefelder Bijouterieverkäuferin und der Wasserbauingenieur Csaba 1977 kennenlernen und 1979 heiraten. 1980 - im Todesjahr von Tito - übersiedeln die Schweizerin und der Ungare nach Sombor: Die Möbel holen sie am Bahnhof mit dem Pferdefuhrwerk ab.

Die Schweizerin weiss von ihrer neuen Heimat fast nichts, erlebt den Druck auf die ungarische Minderheit mit und lebt das Schicksal einer Grenzgängerfamilie. Am 24. März 1999 gerät Sombor ins Visier der Nato und von 2000 bis 2005 arbeitet Ruth Merö wieder in Zürich als Bijouterieverkäuferin, um das Familieneinkommen aufzubessern. Heute lebt sie wieder in Sombor und sagt: «Hier lernt man, erfinderisch zu sein, um sich und die Familie über die Runden zu bringen.»

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